Stundenlohn in Monatsgehalt umrechnen (und umgekehrt)
Aus dem Stundenlohn das Monats- oder Jahresgehalt berechnen und aus dem Gehalt den Stundenlohn: Formeln, Rechenbeispiele und der Hinweis, warum der Faktor 4,33 gilt.
Vom Stundenlohn zum Monatsgehalt
Ein Jahr hat 52 Wochen, ein Monat im Schnitt also 52 ÷ 12 ≈ 4,33 Wochen. Deshalb gilt: Monatsgehalt = Stundenlohn × Wochenstunden × 52 ÷ 12. Bei 15 € Stundenlohn und 40 Wochenstunden sind das 15 × 40 × 52 ÷ 12 = 2.600 € pro Monat (brutto).
Das Jahresgehalt ist entsprechend Stundenlohn × Wochenstunden × 52 – im Beispiel 31.200 €.
Vom Gehalt zum Stundenlohn
Umgekehrt teilen Sie das Monatsgehalt durch die durchschnittlichen Monatsstunden: Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ (Wochenstunden × 52 ÷ 12). Bei 3.200 € und 40 Wochenstunden sind das 3.200 ÷ 173,33 ≈ 18,46 € pro Stunde.
Brutto, Netto und Urlaub
Alle Beispiele gelten für den Bruttolohn. Wie viel netto übrig bleibt, hängt von Steuerklasse, Sozialabgaben und weiteren Faktoren ab. Bezahlter Urlaub und Feiertage sind im Monatsgehalt bereits enthalten, weshalb der rechnerische Stundenlohn aus dem Gehalt niedriger ausfällt als der Lohn pro tatsächlich geleisteter Arbeitsstunde.
Überstunden und Arbeitszeit erfassen
Für Überstunden gelten die Regeln Ihres Arbeits- oder Tarifvertrags, etwa ein Zuschlag auf den Stundenlohn. Mit einem Stundenrechner oder Stundenzettel-Rechner summieren Sie Arbeitszeiten über die Woche und erhalten die Gesamtstunden für die Abrechnung.
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